Jo Schroers WK 50 MG II

Jo Schroers

Landesschatzmeister BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW

 

Politischer Lebenslauf

 

PERSÖNLICHE STATIONEN

1961 geboren in Nettetal-Kaldenkirchen am linken Niederrhein mit Sichtweite zur Holländischen Grenze. Leistungskurssprecher und stellv. Schulsprecher, Mitarbeit bei der SchülerInnenzeitung, Abitur, Zivildienst, verschiedene Jobs, u.a. Bürohilfe in einer Spedition, Maschinenführer in der Gartenschlauchproduktion, Mitarbeit in zwei Alternativbetrieben.

 

Studium und Zweitstudium an der Hochschule Niederrhein. Verschiedene Praktika, u.a. 3 Monate in der Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen e.V.. Studienreise zur Boston University, school of social work. Abschlüsse als Diplom-Sozialpädagoge (Thema: Obdachlose) und Diplom-Sozialarbeiter (Thema: Gruppendynamik).- Während des Studiums zu dritt den Bioladen „GRÜNKERN“ in Viersen geführt.

 

Hochschulpolitisches Engagement: Fachbereich Sozialwesen: Fachschaftsrat, Fachbereichsrat, Prüfungsausschuss. Hochschulweit: AStA-Kulturreferent, Gründung einer GRÜNEN Hochschulgruppe (HSG), Haushaltsausschuss des Studierendenparlamentes, Senatskommission III für Planung und Finanzen, Studierendenparlament (Einzelkandidatur). AStA-Vorsitzender und Mitglied des Senates. Neugründung der GRÜNEN HSG und später Zusammenschluss mit „Unorganisierten“ zur Liste „L.U.S.t.“ (Liste unabhängiger Studierender); überwältigende Wahlerfolge und höchste Wahlbeteiligung. Landes- und bundesweite AStA-Arbeit, Delegierter zur (letzten) vds-MV. Mitbegründer und Namensgeber des bundesweiten Dachverbandes „freie konferenz von studentInnenschaften“ (fks).

 

Anerkennungsjahr bei der Stadt Mönchengladbach (MG) in den Bereichen „Sozialhilfe für AsylbewerberInnen" und „Offene Sozialhilfe" (Sozialamt) und „Erziehungshilfe" (Jugendamt). Ein Verbesserungsvorschlag im Verwaltungsablauf (Formular) wurde von der Verwaltungskommission prämiert.

Berufspraktische Prüfung mit einer Ausarbeitung über:  "Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen." Diese Arbeit wurde in zwei Fachzeitschriften veröffentlicht.

 

Erwerbsarbeitslos.  Als freier Mitarbeiter in der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung ausländischer Kinder und Jugendlicher (RAA) in Mönchengladbach (Schulamt) mit dem Aufgabengebiet: „Lerngruppen für Flüchtlingskinder“.

 

Tätigkeiten als ehrenamtlicher Richter:

1993-1997 beim Verwaltungsgericht Düsseldorf, 22. Kammer, Sozialhilfeangelegenheiten und Asylangelegenheiten.

1997-2001 beim Verwaltungsgericht Düsseldorf, 11. Kammer, Kriegsdienstverweigerung.

1997-2000 Schöffe beim Landgericht Mönchengladbach, 2. Große Strafkammer, 6. kleine Strafkammer (Berufungskammer), 1. Große Strafkammer.

2001–2004 Hilfsschöffe in der Jugendkammer beim Landgericht Mönchengladbach.

 

Mitgliedschaften (Auswahl):

Öko-Test (vom Anfang 1982 bis 2006)

Ökobank (vom Anfang 1985 bis 1992). 

Seit 1987 Mitglied im Verkehrsclub Deutschland (VCD, gegründet 1986) 1991 auch Gründungsmitglied des Kreisverbandes Mönchengladbach-Grenzland.

989-2002 Gewerkschaftsmitglied (GEW, hbv, verdi).

Gründungsmitglied und Rechnungsprüfer des Fördervereins des Fachbereichs Sozialwesen an der Hochschule Niederrhein.

Flüchtlingsrat Mönchengladbach (vom Anfang 1991 bis 2008)

 

Zweiter Prüfer einer Diplomarbeit zum Thema „Multikulturelles Deutschland“.

Sprachkenntnisse: Französisch, Englisch, Türkisch.

 

 

 

BÜNDNISGRÜNE STATIONEN

 

OV NETTETAL, KV VIERSEN

Aus der Friedens-, Ökologie- und Gesundheitsbewegung kommend, seit Ende 1980 Mitglied im OV Nettetal, KV Viersen. Friedensinitiative Nettetal, BI gegen Tonabbau im Grenzwald.

Engagement auch in Mutlangen („Pressehütte“), einer von drei Pershing II Stationierungsorten und im „Camp pour la Paix in Genf, Abrüstungsverhandlungen zwischen NATO und Warschauer Pakt.

 

1984-89 Kommunalpolitik. Schwerpunkte: Mitgliederwerbung (Steigerung von 12 auf 18 Mitglieder), Finanzen, Braunkohle, Atom, Waldsterben, Soziales, Frieden und Soziale Verteidigung, Gesundheit, Abfall, Verkehr, Volkszählung, Wirtschaft und Alternative Betriebe, Anti-Apartheid.

Wahlhelfer. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Herausgabe der „NETTETALER NACHRICHTEN“ (Auflage 100; auch aufgeführt in der „Alternativpresse in der BRD“). Mitglied im Sozial-, Liegenschafts- und Wirtschaftsförderungs-, Wahl- und Wahlprüfungsausschuss der Stadt Nettetal. Ehrenamtlicher Geschäftsführer von OV und Fraktion. GAR-Delegierter (GRÜN-ALTERNATIVE IN DEN RÄTEN NRW). Vorstandsmitglied (Kassierer,) von 1983 bis 1989. Teilnahme an mehreren politischen Seminaren. Delegierter des KV Viersen im Landeshauptausschuss (LHA) der GRÜNEN NRW.

Bei den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des OV Nettetal im Jahre 2005 trafen sich die meisten der ehemaligen Aktiven und die jetzigen Aktiven zu einem interessanten Austausch.

 

 

 

KV MÖNCHENGLADBACH

Ab 1986 auch Mitarbeit im KV MG. Vorstandsmitglied (Kreiskassierer, Pressesprecher) von 1988 bis 1995. Schwerpunkte: Finanzen, Migrationspolitik, Soziales, Frieden, Verkehr, Braunkohle, Auswirkungen von Tschernobyl, Ökologie, Kultur, Medienpolitik, Volkszählung. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Herausgabe des „KREISRUNDBRIEFs“. Mitgliederwerbung (Steigerung von ca. 90 auf ca. 160, Anteil Mitglieder mit Migrationshintergrund ca. 35 %).

Stv. Wahlvorsteher. Regionale Kontaktadresse der „Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen e.V.“. Delegierter zu Landesfinanzkonferenz (LFK), Landesparteirat (LPR), Landesdelegiertenkonferenz (LDK), Bundesdelegiertenkonferenz (BDK). Vertreter des KV MG bei einem Landesschiedsgerichtsprozess.

 

1989 erste Delegationsreise für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV MG nach Minsk (UdSSR). Dort die ökologischen und sozialen Folgen des Atomreaktorunfalls von Tschernobyl fürchten gelernt. Weißrussland hat unter dem 2. Weltkrieg (Besuch der Gedenkstätte Chatyn, Völkerverständigung) und unter Tschernobyl am meisten gelitten. Mutationen von Neugeborenen waren an der Tagesordnung. Schokolade wurde vor dem Verzehr mit dem Geigerzähler überprüft.

1991 zweite Delegationsreise nach Minsk (Weißrussland) mit der Zielsetzung einer Städtepartnerschaft zwischen den Städten Mönchengladbach und Mogilev. Diese Reise wurde vom Landesvorstand GRÜNE NRW ausdrücklich begrüßt. Besuch eines Kinderkrankenhauses, (Mutationen) und Übergabe mitgebrachter medizinischer Gegenstände. Positive Verhandlungen/Gespräche mit dem Bürgermeister der Stadt Mogilev und dem Minister für Staatspapiere (u.a. Banknoten) geführt, sowie den pro Jelzin DemonstrantInnen in Moskau. - Das Angebot der Städtepartnerschaft wurde jedoch vom Rat der Stadt Mönchengladbach abgelehnt. – Gegenbesuch einer 8-köpfigen weißrussischen Delegation, darunter auch besagter Minister. Kooperationsvertrag mit der „Weißrussisch Ökologischen Union“ und den GRÜNEN KV MG. Knüpfung von Kontakten und Führung von Gesprächen mit verschiedenen InitiativenvertreterInnen in Weißrussland, um Kinderbesuche in deutsche Gastfamilien zu ermöglichen. Hierbei sei die Arbeit der Initiativen „Die Kinder von Tschernobyl“ - insbesondere in Mogilev und Mönchengladbach - ausdrücklich hervorgehoben.

 

Neben Fraktionsgeschäftsführung und Parteigeschäftsführung ehrenamtlicher „3.“ Geschäftsführer. Teilnahme am „Anti-WAAhnsinns-Festival“ in Wackersdorf.

1994 hauptamtlicher Wahlkampfkoordinator zur Europa-, Bundestags- und Kommunalwahl. U.a. den „Europazug“ auf die Schienen gestellt, unter Beteiligung der KV’e Neuss, Krefeld, Viersen Mönchengladbach, Heinsberg, GROEN-LINKS (NL) und vielen GRÜNEN - auch Promis. Daraus resultierte dann auch die erste organisierte überörtliche Zusammenarbeit am linken Niederrhein.

Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro Niederrhein der BT-Fraktion. Mitarbeit beim friedenpolitischen Ratschlag in der Region Mittelrhein/Niederrhein.

Mitveranstalter von „grün trifft oliv“, ein Gespräch von Offizieren des NATO-Hauptquartiers (JHQ in MG) im GRÜNEN BÜRO der GRÜNEN KV MG.

1996-2000 Mitglied der Bezirksvertretung Stadtmitte. Erst Stellvertretung, dann Mitglied im Polizeibeirat.

Kandidat auch für die Kommunalwahlen, Direkt-, Rat und Bezirksvertretung.

Seit 1995 Ersatzdelegierter für BDK, LDK, LPR und Bezirksrat Niederrhein-Wupper.

Direktkandidaturen: 1994 und 2002 für die Bundestagswahl, 2000 und 2010 für die Landtagswahl, damit auch Mitglied der Wahlkampfkommissionen.

2008/2009 Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Rheydt-Mitte (mit GRÜNEM Bezirksvorsteher!).

 

 

 

 

 

LV NRW

Mitglied in der Haushaltskommission (HHK) des Landesverbandes NRW von 1989 bis 1995. Rechnungsprüfungskommission LV NRW 1991 -1995.  Teilnahme Bundesfinanzrat. 1991 Gründungsmitglied der LAG Europa, Frieden, Außenpolitik. Mitarbeit im AK Brandenburg NRW - unserem Partner-Landesverband nach dem Fall der Mauer.

Seit Juli 1995 Landesschatzmeister von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN NRW und Mitglied im Bundesfinanzrat, Vorsitz HHK NRW und seit 1997 ÖKOFONDS NRW - Vergabeausschuss. Mitbegründer des „Antidiskriminierungsrat NRW e.V.“

Seit 1998 einer von zehn NRW-Länderratsdelegierten, vorher regelmäßige Teilnahme an Länderräten.  

2002 Teilnahme am Kongress Europäische Förderation GRÜNER Parteien (EFGP) in Berlin.

2004 Ersatzdelegierter für die Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten.

Seit 2006 betraut mit dem Thema „Verkauf der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG)“, Mitarbeit in der Volksinitiative.

Besuch der Landesverbände Hessen, Hamburg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.

Einer von drei Delegierten des LV NRW zum Kongress der Europäischen GRÜNEN Partei (EGP) in Genf.

2007-2009 Fusion der beiden Kreisverbände Aachen-Stadt und Aachen-Land, Mitarbeit im Lenkungskreis, AK Struktur und Finanzen, AK Satzung, Mitgliederversammlungen, etc.

2009 stellv. Beisitzer im Europawahlausschuss für die Wahlperiode bis 2014.

Ca. 400  Kreisverbandsbesuche zu politischen Themen und u.a. zu Parteiengesetz, Satzung, Strukturen, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Mitgliederwerbung, Geschichte der GRÜNEN, etc.

 

 

 

BUNDESVERBAND

1999 Vorschlag eines neuen Verteilungsschlüssels der Parteienfinanzierungsgelder zwischen Bundesverband und Untergliederungen und zwischen den Landesverbänden wird von der BDK in Kraft gesetzt.

2000 (Gründungs-)Mitglied der Haushaltskommission des Bundesverbandes. Diese wurde auf mein Bestreben von der BDK Karlsruhe eingerichtet und 2007 aufgelöst.

Mitglied der Bundeskommission „Zukunft des ISF (Internationaler Solidaritätsfonds)“.

2004 Mitglied der „Bundesfinanzkommission“ - für den BuVo: Reinhard Bütikofer, Steffi Lemke, Dietmar Strehl; für den Parteirat: Jürgen Trittin, für die Landesverbände: Anja Hajduk, Raimund Nowak; für den Bundesfinanzrat: Jo Schroers, Wolfgang Erichson. Bei der BDK Kiel 2004 erfolgreich mehrere Finanzanträge durchgesetzt.

Seit 2005 Mitarbeit beim bundesweiten „KROESuS“ (Kongress-Reihe zur Organisation und Erschließung von Spenden und Sponsoring).

Auf der BDK Köln 2006 erfolgreich den Antrag durchgesetzt, der u.a. die Kreditaufnahmenhöhe des Bundesverbandes sinnvoller weise auf seinen Immobilienwert begrenzt. BDK Erfurt 2008: Einsetzung einer Finanzkommission, die die Wahlkämpfe finanzpolitisch begleitet und auswertet (bis Ende 2009).

2010 Mitglied in einer Kommission des Bundesverbandes zur Evaluierung des parteiinternen Verteilungsschlüssels der staatlichen Parteienfinanzierung.

Wahlprogramm in leichter Sprache

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Brandenberger Str. 36

41065 Mönchengladbach

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Tel. 02161-206 404

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